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 Betreff des Beitrags: "These boots are made for walking. Yours, too?"
BeitragVerfasst: 25. Mai 2014 23:10 
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FIRST POST - COFFEESHOP 'HELLFIRE'

25 - 05 - 2014 - Sunday - Morning


Freiheit schmeckte gut. Frische Luft auf der Haut und die neuen Klamotten. Die Anziehsachen kamen natürlich nicht einfach irgendwoher. Er hatte einen älteren Herren mit Schlips und Anzug ausgeraubt. Er hatte ihn bedroht und hätte er gesagt, er würde seine Brieftasche nicht hergeben, dann hätte Devlin mit Sicherheit nicht gewusst, was er hätte tun sollen. Weh getan hatte er ihm nämlich nicht und wenn man es noch genauer nahm, dann hatte er ihn um sein Geld erleichtert. Nicht mehr, nicht weniger. Beim herum Störbern in der Geldbörse hatte er ein paar alte Fotos gefunden. Eines, auf der ein junger Mann zu sehen war. Devlins Alter ungefähr. Daneben eine hübsche, junge Frau mit einem gewölbten Bauch. Die Klamotten waren etwas älter würde er schätzen – daher auch die Fotos. Daneben war wieder ein Foto. Dieses Mal die Frau alleine. Dann Kinder. Dann Jugendliche. Die Fotos wurden immer aktueller. Nur die Frau blieb 'retro'. „Tot?“, fragte Devlin leise. Der alte Mann mit eingefallenem Gesicht und dessen Haare nicht mehr wachsen wollten, nickte. „Hm. Scheiß Zeit, he? Mein Beileid.“ Er streckte ihm die Geldbörse wieder hin. Auch die passte nicht ganz zum Aussehen des Mannes. Sie war zu retro. Ein Geschenk also? Sehr schön; er wurde zu einem Gauner mit schlechtem Gewissen, oder was? Doch er konnte sich so gut in diesen Mann hinein versetzen, obwohl er nur halb so alt war. Erinnerungen waren das kostbarste Gut, dass ein Fain – Menschen –, eine weiße oder schwarze Hexe besitzen konnte. Behutsam kam er mit dem Messer auf den Kerl zu und drückte ihm die Brieftasche in die Seite seines Anzuges. Klopfte dem dicklichen Mann auf die Schulter und verschwand dann in die Has.

Der Überfallene würde seinen Täter nicht wieder erkennen. Er hatte sich die Haare kürzer geschoren und sich in eine öffentliche Duschkabine begeben. Dafür, dass man hier duschen konnte, musste man aufpassen, dass man wohl nicht irgendwelche Infektionen davon trug, aber er konnte kaum anspruchsvoll sein, nachdem er Wochenlang aus einer Schüssel wie ein Tier getrunken und gefressen hatte. Zu seiner Körperpflege hatte er sich noch einen Rasierer mitgenommen – mit extra Klingen, denn der Bartwuchs sah echt grausam aus.
Ein paar Tage später ging er durch die Türen zum Cofeeshop. Mittlerweile hatte er zwei weitere Typen ausgeraubt, die dem anderen ziemlich ähnlich sahen. Alle drei hatten diese typischen, unglücklichen Augenringe und den unbezahlbaren Anzug. Waren denn nur unglückliche Menschen reich? Anscheinend nicht, denn wie man sah gab es auch Menschen, die unglücklich und arm waren. Tada, da kam nämlich einer durch die Tür. Er hatte den Coffeeshop schon ein paar Mal aufgesucht. Eigentlich jeden Tag, denn er stand direkt neben dem Motel. Ein schlauer Schachzug der Geschäftsführung. Devlin hatte sich von Tag zu Tag geändert. Er war hier gewesen bevor er duschen war und sich die Haare hatte schneiden lassen. Dann am nächsten Tag als er nur noch die abgetragene Stoffhose und das zerstörte T-Shirt getragen hatte. Heute sah er ganz ansehnlich aus. Eine frische, zerschlissene Jeans, festes Schuhwerk in Form von dicken Stiefeln, ein schwarzes Shirt mit V-Ausschnitt und die etwas große Lederjacke. Eigentlich sah so jeder Londoner aus, der ein wenig auf Poser machen wollte und zu viel in amerikanischen Zeitschriften geblättert hatte.

Er aß sein Frühstück. Dachte an fast nichts böses – bis auf die letzten Jahre – als ihn jemand die Hand auf die Schulter legte und fragte, ob der Platz neben ihm am Tresen noch frei wäre. Ist ein freies Land, oder?, wollte er erwidern. Wollte, tat er aber nicht, denn als er mit offenem Mund den Kopf zur Seite drehte schaute ihn ein komischer Kauz an. Großgewachsen, wie aus dem Knast entflohen, kahlgeschoren. Aber das bedrohliche an ihm war nicht, dass er riesengroß war, denn Devlin selbst konnte mit einem Meter und neunzig Zentimeter nicht von sich behaupten er wäre klein; nein, das unheimliche waren die Lichtpunkte in den Augen des Mannes. Sie flackerten wie wild umher. Voller Hass und Abneigung. „Nein, tut mir leid. Besetzt von Jessy.“ Er zog sich die Lederjacke aus, kaute auf und schmiss die Jacke über den Hocker.
Scheiße, und nun? Er sah sich um. „Entschuldigung Madame.“ Gut, er wollte ihr jetzt nicht direkt ins Gesicht sagen, dass sie das war, was ein Kerl wohl lecker nannte, deshalb verhielt er sich höflich genug. „Ich würde gerne zahlen.“ Sie stand hinter dem Tresen und auch hier entdeckte er wieder das Gleiche wie bei seinen Opfern. Sie alle sahen unglücklich aus. Es entlockte ihm ein theatralisches Seufzen als er aufstand und in seine hintere Hosentasche griff. Der Kerl hatte Kohle – kein Wunder, oder? Er zog aus dem Bündel einen Schein heraus, entschied sich dann um und zog einen etwas attraktiveren heraus. „Hier.“ Zuckersüß beugte er sich herüber. Die Kleine dachte doch bestimmt, dass der nette Schein und das Lächeln eindeutig sein mussten. Von wegen. „Hmmm. Was halten sie davon, wenn sie vielleicht nach hinten verschwinden? Ich weiß ja nicht, wie das bei ihnen aussieht, aber hier wird es gleich ungemütlich und ich denke meine Schuhe sind im Gegensatz zu ihren dazu gemacht um entweder wegzurennen oder fest zu zutreten.“ Hier würde nämlich gleich die Hölle ausbrechen. Das, was Devlin konnte, konnten wenige Hexer. Sie sahen in den Augen anderer, ob diese magischer Abstammung waren. Bei manchen funktionierte es nicht – das waren dann ganz besondere Ausnahmen, aber bei dem Typen, der ihn da gerade begrabbelt hatte, war es eindeutig. Und er konnte die Eskorte vom Rat der Hexen. Sie sahen in den Augen alle gleich und abgrundtief hässlich aus. Dieser Typ würde Devlin wieder zurückholen wollen – in wieder in sein dreckiges Verlies stecken und mit Glück würde er in den nächsten Wochen ein halbes Glas Wasser und ein bisschen Staub zum Fressen bekommen. Nein, das musste nicht sein. Also würde er ihn wohl kurz und klein hauen müssen. Nur zu blöd, dass dieser Fremde nicht der Einzige war, der es auf ihn abgesehen hatte, sondern noch ein oder zwei von dieser Sorte 'Hexenjäger' hier herum schwirrten.

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 Betreff des Beitrags: Re: "These boots are made for walking. Yours, too?"
BeitragVerfasst: 26. Mai 2014 08:12 
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Rhia hatte nach einer einwöchigen Schichtpause heute Nachmittag erstmalig ihren Dienst in dem kleinen Coffeeshop "Hellfire" wieder aufgenommen. Tagsüber bekamen die Leute hier ihren Kaffee und kleine Snacks, abends wandelte sich das kleine Geschäft in eine Art Pub. Das war aber noch nicht lange so. Der Besitzer des Hellfire wollte maximalen Gewinn aus der Lage schlagen und so war der Laden bis auf ein paar wenige Ausnahmen beinahe rund um die Uhr geöffnet. Normalerweise war es der Studentin ganz Recht, denn so konnte sie hier und da immer wieder eine Schicht einschieben. Es war jetzt nicht so, dass sie zwingend auf das Geld angewiesen war. Aus dem Erbe ihres Vaters war noch genug über, doch die Blonde rührte es nur widerwillig an und das was sie brauchte, erarbeitete sie sich eben. Ihre Mutter hatte mit dem alten Haus noch genug zu tragen und wenn sich Helena Lancaster nicht so vehement weigern würde Geld ihrer Tochter anzunehmen wäre wohl vieles anders. Wäre es? Wohl eher weniger. Die Situation zwischen Mutter und Tochter war angespannt, was wohl nicht zuletzt an einigen kleinen Problemen lag. Beispielsweise daran das Helena ihr verschwiegen hatte, dass Rhiannons Vater von einem Gestaltwandler zerfetzt worden war und das sie... eine Hexe war.
Rhiannon wusste jetzt seit knapp einem Jahr davon das sie eine Hexe war, wie alle Frauen in ihrer Familie und wenn es nach ihrer Mutter gegangen wäre. dann wüsste die Studentin es heute noch nicht. Wenn, ja, wenn nicht in knapp 3 Monaten ein Problem da liegen würde und wenn der Bruder einer Freundin sich nicht verplappert hätte. Demnach stand allen Frauen an ihrem 25. Geburtstag der Übergangsritus bevor. Das Leben und ihre Einstellungen würden entscheiden ob man zur dunklen Seite oder zur hellen Seite gehörte.
Nun an und für sich wäre auch das nicht schlimm gewesen. Wenn die dunkle Seite nicht einem bösartigen Hexer unterliegen würde, der nur wenig am Leben ließ. Zudem wurde die böse Seite nicht gerade geschätzt von Rhias eigenen Zirkel. Ihre Handlungen und Einstellungen wichen komplett von alle dem ab, was sie gelernt hatte. Ja, denn ohne das die Kleine es eigentlich wusste, hatte ihre Mutter sie dennoch in den Ansichten des Zirkels aufgezogen. Schade niemanden außer dir selber, achte und ehre alle Lebewesen und Naturgeister. Rhia hatte das alles immer als sehr natürlich hingenommen. Bis, ja bis... sie rausgefunden hatte das ihr Vater bei dem Versuch ihre Mutter zu retten, zerfetzt worden war. Bis der Zauber der auf ihr lag durch zu große Emotion gebrochen wurde.
Denn sie hatte nie irgendwelche Anbandlungen gezeigt, warum? Tja so ganz wusste sie es nicht, außer das ein sehr mächtiger Zauber auf ihr gelegen hatte. Nachdem dieses ganze Chaos, dessen Ausmaß Rhia immer noch nicht ganz begriffen hattte, losgebrochen war, hatte sie ihre Mutter, die an der Küste lebte, alleine zurückgelassen und hatte sich auch in eine andere Uni eingeschrieben. In London.
Kontakt war quasi keiner mehr vorhanden. Allerdings hatte ihre Mutter samt Zirkel, ihr Aufpasser auf den Hals gehetzt. Die Blonde hatte sich zumindest etwas Raum erkämpft, begann sich selber aktiv weiter zu bilden im vergangenen Jahr. Aber sie war noch nicht einmal im Ansatz soweit wie sie gerne wäre. Und in nicht einmal 3 Monaten würde alles nicht mehr so sein wie es war.

Die letzte Woche hatte sie eigentlich für Prüfungsvorbereitungen nehmen wollen, aber ... naja... ihr Leben lief nie so wie geplant. Stattdessen träumte sie. Wieder und wieder. Seit Monaten. Ein junger Mann, der nicht nur verboten gut aussah, sondern auch irgendwie auf sie zu warten schien. Ein verbundenes Gefühl. Am Anfang glaubte Rhia noch sie träumte einfach schwachsinn. Aber es hörte nicht auf. Immer und immer wieder. So hatte sie es heute aufgegeben und war wieder mal ins Hellfire zur Nachmittagsschicht zurückgekehrt.
Sie war gerade dabei neuen Kaffee einzufüllen als ein junger Mann ihr einen Schein auf den Tisch legte. Sie blickte auf und... klirr... die Glaskanne mit dem Wasser für den Kaffee war ihrer Hand entglitten und war scheppernd auf dem Boden zersprungen. Bleich starrte sie ihr gegenüber an: "Das ist nicht wahr." wisperte sie tonlos und merkte nur wie ihre Beine begannen zu zittern, ebenso wie der Rest des Körpers. Sie versuchte sich zusammen zu reißen, übersah die Situation die sich anbahnte. Doch jemand anderes tat sich nicht. Zwei weitere große Personen waren aufgestanden. Jamie und Sebastian... die Aufpasser vom Dienst. Sie wichen bis zum Tag X nicht von ihrer Seite. Jamie baute sich vor dem jungen Mann und dem "Problem" auf. "Wenn ihr ein Problem miteinander habt, dann klärt es draußen." drohte der Rothaarige. Er war ca. 1.80m groß, muskulös und betrieb diverse Martial Arts, dazu war er auch noch ein ziemlich guter Hexer wie Rhia inzwischen festgestellt hatte. Davon abgesehen das ihm sämtliche Frauen hinterherliefen.
Sie hatte sich gefasst, nahm den Geldschein und ging an die Kasse, wechselte betont langsam. Sie wusste nicht wieso sie das tat, aber unauffällig fischte sie nach dem Schlüssel für die Hintertür, die neben den Toilettenräumen rausführte und verschlossen war.
Den Schlüssel unter dem Rückschein verborgen, schob sie jenes über den Tresen. "Sie sollten dringend noch einmal versuchen den Fleck aus ihrem Hemd zu kriegen. Wo das Bad ist, wissen sie ja..." mehr sagte sie nicht und wandte sich wieder ihren Scherben zu, während sich Rhia krampfhaft einredete, das es sich nicht um den selben Mann handelte. Vorallem war er in ihren Träumen beiweiten nicht so selbstgefällig gewesen. Aber Träume waren eben... Schäume.

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 Betreff des Beitrags: Re: "These boots are made for walking. Yours, too?"
BeitragVerfasst: 26. Mai 2014 19:44 
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Träume. Er träumte so viel Mist. Er träumte von seinem Vater, den die Welt für böse hielt. Vermutlich war er es auch. 122 tote weiße und schwarze Hexen auf dem Konto sprachen wohl dafür. Dennoch hatte er selbst für einen Mörder Vatergefühle entwickelt, da er nie die Chance hatte sich ein eigenes Bild zu machen. Aber er brauchte diesen Mörder. Devlin war zur Hälfte eine schwarze Hexe und er brauchte seinen Vater. Er war der Einzige, der ihm noch das Familienblut geben konnte. Es war unwahrscheinlich, dass der Rat der Hexen überhaupt in einer der Blutbanken das Blut seiner Mutter aufbewahrte. Selbst wenn, dann war Devlin wohl der Letzte, der dazu Zugang bekam. Noch unmöglicher war es, dass sein Vater freiwillig eine Blutspende abgegeben hatte. Im Grunde würde sich alles im Sand verlaufen, wenn er seinen Vater nicht fand und seine Gaben nicht erhielt. Bei weißen Hexen hieß es, sie würden zu Fains werden. Bei schwarzen Hexen hieß es, dass sie starben. Er war zur Hälfte beides. Also, konnte man zur hälfte sterben? Wohl eher weniger. Für ihn gab es viele Träume und Szenarien. Darunter gab es natürlich auch schöne Momente. Er hatte diese Frau gesehen. Vor langer, langer Zeit, aber nur mit dem Kopf abgewandt und weggehend. Devlin hatte sie tatsächlich für seine Mutter gehalten. Anfangs; bis ihm jemand ein Bild gezeigt hatte. Seine Mutter war nie blond gewesen.
Madame – Fräulein, oder wie auch immer – schmiss mit Gegenständen um sich. Gut, er wusste, dass er sich äußerlich verändert hatte, aber so schlimm konnte es doch nicht um ihn stehen. Meine Güte, er hatte sich nur ein wenig mit dem Rasierer an der Oberlippe geschnitten. Das bedeutete nicht, dass er direkt aussah wie Hannibal! Vor Schreck hatte er gezuckt. Er mochte die Geräusche von klirrendem Glas nicht. Kein Wunder, wenn jemand wusste, was der Begriff 'Vergeltung' in der Hexenwelt bedeutete. Es war ein Begriff, der vom Rat der weißen Hexen geprägt wurde. Sie hatten diese Foltermethode erfunden um schwarze Hexen hinzurichten. Sie ließen sie zwei Wochen lang verdursten. Wohlwissend, dass Hexen jeglicher Art überlebensfähiger waren als die Fains. Dann gaben sie ihnen genug zu trinken. Danach gab es dann nie wieder Wasser. Man hatte das mit ihm teilweise gemacht. Sie hatten ihm nach einer Woche ein Glas angeboten, dass beim Zugreifen ganz aus Versehen 'kaputt' gegangen war. Erstens hatte er eine blutige Hand davon getragen und zweitens hatten sie die Nummer oft mit ihm durchgezogen, aber wenn man am Verdursten war, konnte man kaum widerstehen.

Was für böse Bilder! Schon stand da ein großer Typ. Devlin blinzelte. Na toll. Eine Hexe. Noch eine. Entstand hier etwa eine kleine Revolution? Er würde sicherlich nicht nach draußen gehen! Der Typ spinnte wohl. „Nein, nein. Alles bestens, mein Großer. Wir kommen zurecht.“, meinte er und schluckte den Kloß herunter. Das wehrte Fräulein hatte sich mit dem Geld aus dem Staub gemacht. Sie schien sichtlich verwirrt; vielleicht hatte sie zu viele Schichten hintereinander geschoben?
Etwas missmutig und die Stirn in Falten gelegt griff er nach dem Schein. Darunter lang noch etwas. Oder es war eingewickelt. Seine Augenbrauen berührten sich fast als er die Augen noch enger zusammen kniff. Sehr sorgfältig griff er fest in den Schein, zog ihn zurück und schob ihn direkt in die hintere Hosentasche. „Wenn Sie. Das sagen.“ Mooomentchen Mal, Devlin. Das Popöchen kennst du doch?, meinte er und glotzte über den Tresen nach unten. Fehlte nur, dass der Geifer an den Mundwinkeln heraus lief. „Ehem.“, kam es räuspernd von nebenan. „Bin schon weg!“, erwiderte Devlin noch im selben Atemzug.
Sehr verwirrend das Ganze. Er machte sich mit leisen Sohlen auf den Weg nach hinten. Versuchte die eigentliche Hexe, die ihm auflauerte, keines Blickes zu würdigen, aber es gelang ihm nicht ganz. Er hatte Schiss. Schiss um sein Leben und dass er wieder im Knast landen würde. Sicherlich suchte man ihn schon und hatte diese Wanted-Blätter hier und dort verteilt. Einem Menschen wäre die Ähnlichkeit nicht aufgefallen, aber Hexen waren scharfsinniger. Sie sahen mehr.
Devlin bog um die Ecke und machte dann schnelle Schritte. Nichtsahnend, dass ihm seine Verfolger direkt ins Bad folgen würden. Er holte den Schlüssel heraus und öffnete die Tür. Super, das Schloss hatte eine Einrastfunktion. Verdammter Mist, was nun? Er ließ den Schlüssel im Schloss. Die Kleine hatte doch irgendetwas vor, oder? Gab es eigentlich Fains, die eingeweiht waren und auch Jagd auf die „Kriminellen“ machte? Er hoffte es, denn dann war sie leichte Beute. Ihm stand zwar das Wort Mörder nicht so direkt auf die Stirn geschrieben, aber wenn es sein musste um sein Leben zu schützen – dann würde er es tun. Er zog sein niedliches Klappmesser heraus. Immerhin besser als gar nichts. Flüche auszusprechen war für Hexen keine große Sache, aber sofort auf die schnelle etwas auszusprechen, wenn er das Messer warf, war unmöglich. Daher lehnte er hinter der Tür, die nach draußen aufging. Devlin musste nur warten; vermutlich war es das einzige, was er im Moment gut konnte. Warten auf etwas, dass nie passieren würde oder vielleicht schneller als ihm lieb war.

Die Tür öffnete sich einen Spalt und er spielte Jongleur mit seinem Messer. Er wollte sie, oder ihn – je nachdem wer schneller war von den beiden – zeigen, dass er nicht ganz so dämlich war wie er sich anstellte. Ihm fiel glatt ein Stein vom Herzen als er lange, blonde Haare sah. „Ey. Sag mal: Kennen wir uns?“ Klar, natürlich. Wir waren wie Knastbrüder! Nachbarn. Mensch, altes Haus, wie geht’s dir? Haben die dich doch noch nicht gekillt? Absurd, absurd, und völliger Schwachsinn! Selbst er zweifelte langsam an seinen Gedanken.

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 Betreff des Beitrags: Re: "These boots are made for walking. Yours, too?"
BeitragVerfasst: 26. Mai 2014 20:28 
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Rhia hatte die Scherben aufgesammelt und dann war ihr siedendheiß aufgefallen das sie das Glas draußen im Hinterhof entsorgen musste. Beim aufsammeln hatte sie sich auch noch geschnitten. Blut sickerte in das Geschirrhandtuch als sie sich mit diesem, nebst den Scherben nach hinten begab. Nicht ohne Jamie und Sebastien vorher zu verstehen zu geben, dass sie sich um den Störenfried im Verkauf kümmern sollten.
Innerlich war sie immer noch am Zittern über diese Begegnung und verstand das alles nicht. Wie so vieles. Aber was sollte sie schon machen, vermutlich bildete sie sich das alles nur ein. Mit dem Eimer (und den Scherben) in der Hand lief sie Richtung Ausgang. Hoffentlich dachte der Kerl auch nach und wusste, was er mit dem Schlüssel zu tun hatte. Sie öffnete die Zwischentür als eine Stimme bewirkte, dass sie erneut zusammenzuckte. Der Eimer fiel klirrend zu Boden und sie starrte ihr Gegenüber erschrocken an: "Bist du bescheuert?" rutschte es ihr raus,während sie versuchte ihr Herz wieder einzufangen bevor sie in die Hocke ging und abermals die Scherben einsammelte. Blut tropfte vereinzelt zu Boden. "Was machst du überhaupt noch hier? Du solltest längst weg sein. Lange können wir deine Spielgefährten nicht mehr aufhalten...!!" murmelte sie und versuchte den Mann dabei nicht anzusehen. Im Grunde war die Blonde immer noch verstört, irritiert von dem was hier grad passierte, aber so zu tun als wäre es das Normalste der Welt, wäre einfacher als ihn wie ein Fisch auf dem Trockenen anzustarren oder als sei er das achte Weltwunder.

Er würde sicher gleich abhauen und würde nie wieder auftauchen. Er würde einfach nur eine Einbildung ihrer Träume bleiben.Eine fixe Idee, nichts das echte Leben war. Nichts dem man Bedeutung schenken musste. Das war alles nur Zufall, nichts weiter. So musste es sein. So und nicht anders. Der Fremde würde wie viele andere Kunden einfach weiterziehen und nicht wieder auftauchen, sie würde wieder zur Uni gehen und alles wäre wie immer. Oder sie wachte wieder aus einem dieser Träume auf und stellte fest, dass alles total normal war.

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 Betreff des Beitrags: Re: "These boots are made for walking. Yours, too?"
BeitragVerfasst: 26. Mai 2014 21:19 
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Er stand da ganz lässig, fühlte sich aber alles andere als das. Er hatte Panik, einen kleinen Angstzustand und wusste nicht, was er tun sollte. Er war frei, aber... aber zu welchem Preis?
Die Blondine schien total verstört ihn zu sehen. Sie musste ihn doch kennen! Sie musste doch irgendetwas über ihn wissen. Devlin hielt sein Messer fest und ging auf sie zu. Er hatte es nicht drauf zwischenmenschlich zu handeln, also hockte er sich nur fest hin. Seine Knöchel traten hervor, weil er ebenfalls verwirrt war und sie ihn lediglich wegscheuchte.

„Ich kenne den gar nicht.“ Er schob seinen Kopf weiter nach unten und wollte sie ansehen. Er musste den Gesichtsausdruck sehen. Er wollte nochmal in ihre Augen schauen um sich zu vergewissern, dass sie keine Hexe war, sondern nur eine Fain.
„Wieso tust du das? Du kennst mich, oder? Hast du von mir gehört? Hast du Marcus gesehen? Marcus Badley?“ Der Name, der in der Hexenwelt für Angst und Schrecken sorgte. Momentan stellte Devlin nämlich alles in Frage. Er konnte sich vorstellen, dass sie zum Rat gehörte, oder aber, dass sie das Zeichen seines Vaters war, auf das er so lange warten musste. „Wo ist er?“ Er hielt sie an der Schulter fest. Verzweifelt und verbittert. Man, er wollte nur seinen Vater finden, seine Gaben erhalten und sich schützen können. Obwohl es da eine Sache gab, die ihn wohl außergewöhnlich machte. Seine Heilkräfte. Dafür hatte das Halbblut nie das Ritual gebraucht um sich zu heilen. Und diese Frau, die ihn unwissend in seinen Träumen verfolgt hatte, durfte jetzt auch diese Erfahrung machen. Je länger er sie berührte, desto stärker dürfte sie ein Prickeln im Körper verspüren. Genau genommen an der Hand. Er hatte nicht den Hauch einer Ahnung, dass er es überhaupt bei jemand anderes konnte, aber andererseits hatte er nie die Möglichkeit gehabt es auszuprobieren.
„Bitte antworte. Es ist wichtig.“ Schon zog er die Arme wieder an sich und rutschte ein Stück weg. Fiel auf seinen Allerwertesten und wieder war er planlos. Wohin? Was sollte er als nächstes tun? Wer konnte ihm helfen seinen Vater zu finden - oder besser gesagt: Wie konnte er lange genug am Leben bleiben bis seinem Vater von alleine einfiel, dass sein Sohn in ein paar Wochen Geburtstag hatte und er sterben würde, wenn sich Marcus nicht bei ihm meldete und ihm drei Geschenke, das Blut und den magischen Zauber übergab.

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 Betreff des Beitrags: Re: "These boots are made for walking. Yours, too?"
BeitragVerfasst: 26. Mai 2014 21:36 
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Sie zuckte einen Moment zurück als er mit dem Messer auf sie zu kam. Was wurde das und im nächsten Moment hockte er neben ihr, bestürmte sie mit Fragen auf die sie keine Antwort wusste.
Ihnen kennen? Sicher aus meinen Träumen.
Beinahe hätte Rhia über sich selber gelacht. Sie erwiderte den Blick nicht, sie brachte es immer noch nicht fertig ihm ins Gesicht zu sehen. Wie auch.
Allerdings fühlte sie als er sie berührte etwas eigenartiges.Wärme und ein Prickeln, registrierte dann überrascht wie sich die Wunde schloss, während Devlin immer noch vor sich hinplapperte und diesmal schien er es, der verstört schien.
Den Namen Marcus hatte sie schonmal gehört, war ja auch nicht schwer. Immerhin würde sie seinen Reihen angehören, wenn die Sache in ein paar Monaten schief ging und sie würde vermutlich nicht überleben. Doch Rhia hatte sich eines angewöhnt im letzten Jahr. NIEMALS anmerken lassen was sie wusste.
"Woher soll ich dich kennen?" fragte sie leise und sammelte weiter die Scherben auf. "und warum ich was tue? Achso... den Schlüssel und so." sie tat beiläufig, mied immer noch den Blickkontakt. "... sagen wir es so. Ich weiß wie es ist, wenn man in Schwierigkeiten ist und wenn einem Leute im Nacken sitzen oder einen Bedrängen." die Stimme der Blonden klang leise und ruhig. "Dementsprechend, solltest du bald verschwinden. Sonst ist deine Fluchtchance dahin..."

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 Betreff des Beitrags: Re: "These boots are made for walking. Yours, too?"
BeitragVerfasst: 27. Mai 2014 21:27 
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Den Titel bester Psychopath hatte Devlin mit seiner Aktion wohl weg, oder? Erst wartete er auf sie, spielte halb überzeugend mit dem Messer herum, legte die Finger fester um den Griff und ging dann auf die Kleine zu. Er selbst wäre wohl kreischend davon gerannt. Hätte es ihr also nicht verübelt, wenn sie sich rein geflüchtet hätte. Daher nahm er es ihr nicht übel, dass sie ihn nicht ansah. Hauptsache er durfte ein paar Fragen stellen und seinem Verdruss etwas Bedeutung schenken indem er vor sich hin erzählte.

Die Frau wurde etwas gesprächiger und als sie erst anfing verbot er sich ihr dazwischen zu reden. Sie schien nicht sonderlich viel zu reden oder es gar zu wollen. Mauerblümchen. So hatten letztens ein paar Kerle ein armes Mädchen genannt, dass sie geärgert hatten.
„Du... du hast mich vorhin angeguckt wie die Gans, wenns blitzt...“, erwiderte er. Wieder etwas, was er vorhin im Laden gehört hatte. Devlin war sehr leicht zu beeinflussen. Die neue Umgebung und ganz London würden also gewisse Spuren bei ihm hinterlassen. Momentan wäre das einzige, was vom heutigen wirklich hängen blieb eine große Enttäuschung und das aufeinandertreffen mit einem Hexenjäger. Super. Könnte man glatt Tagebuch führen – wenn Mann denn schreiben könnte.

Er sah gerade seine einzige Chance dahin gleiten. Weg, in den Untergrund von London. Er rückte von ihr ab und stellte sich hin. Lief auf und ab und schüttelte den Kopf. „Das glaub ich nicht.“ Er blickte sie an, nachdem er kurz stehen blieb. Dann setzte er sich wieder in Bewegung. „Ich hab dich schon mal gesehen. Und du mich offenbar auch. Bloß der Typ da drin ist mir neu. Wie die anderen Hexen.“ Woher sollte der wehrte Herr eigentlich wissen wie verboten es war über die Hexen und Fains zu sprechen in der Öffentlichkeit. Zumal es in London angeblich eine kleine Truppe gab, die von den Hexen wusste. Er kratzte sich mit der Messerspitze an der Wange: „Pffff. So ein Dreck.“

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 Betreff des Beitrags: Re: "These boots are made for walking. Yours, too?"
BeitragVerfasst: 27. Mai 2014 21:46 
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Beinahe hätte Rhia erschrocken aufgeschrien als er behauptete sie würde ihn kennen. Hatte der noch alle Latten am Zaun?
Vermutlich genauso wenig wie sie selber. Sie hatte die restlichen Scherben eingesammelt und richtete sich jetzt auf, entleerte den Eimer in der Mülltonne. Sie hatte keine Zeit lange hier zu stehen und zu quatschen. Susa würde nicht ewig allein klarkommen da drinnen. "Man merkt sich so dieses oder jenes Gesicht, was in den Laden kommt." erwiderte sie knapp.
Wenn er nicht gehen wollte, dann hatte er Pech. Sie hatte ihm Hilfe angeboten, wenn er das nicht nutzen wollte, dann war das sein verdammtes Problem. Sie hatte keine Zeit sich mit einem Kerl rumzuschlagen von dem sie glaubte, er wäre ihr im Traum begegnet.
MOMENT! Hatte er grade gesagt, er kannte sie? Einen Moment lang war ihr Kopf hochgeruckt und sie sah ihn jetzt zum ersten Mal unverwandt an. Ach was, wie sie sagte, man merkte sich Gesichter und die Kunden besser als die Angestellten. Er war sicher öfter im Shop und sie hatte es nur nicht gemerkt.
"Ich muss wieder rein. Viel Erfolg und pass auf dich auf." sie lächelte ihn noch einmal kurz freundlich an, zog den Schlüssel dann vom Schloss als sie reinging.

Während Rhia durch dn schmalen Flur zurückging, zitterten ihre Finger immer noch und ihr Kopf raste. Was für eine merkwürdige Begegnung. Aber ihr Leben war ja sowieso nicht normal.
Mit einem Seufzen begab sie sich erneut hinter die Theke.

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